Das ideale Lehrwerk für Arabisch

Dass der Quran das Nachschlagewerk Nummer 1 (und das unabhängig von der Religionszugehörigkeit!!!) für arabische Grammatik ist, ist mir schon recht lange bekannt. Inzwischen weiß ich, dass der Quran in jeder Hinsicht auch das ideale Lehrwerk für Arabisch ist!

Und das hat unzählige Gründe.

Ein paar, zu denen ich bald auch Artikel schreiben werde, möchte ich dir gerne vorstellen:

  1. Es beginnt schon in der ersten Sure mit dem Artikel. Unser Gehirn lernt nachweislich mit Beispielen besser und es ist doch faszinierend, bei den unzähligen Besonderheiten, die der Quran aufbietet, dass sogar auf solche Feinheiten, wie der didaktisch bestmögliche Einstieg für Arabischlernende in Bezug auf den Artikel gestartet wird.
  2. Nachweislich gibt es zwei Säulen für effektives Lernen: 1. Der Lernprozess muss möglichst bildhaft, spannend und emotional relevant sein und  2. Wiederholung. Der Quran besteht überwiegend aus spannenden Geschichten, die emotional nicht relevanter sein könnten. Mir ist noch keine moderne wissenschaftliche Studie oder psychologische Weisheit begegnet, die nicht im Quran enthalten ist. Es geht also um das bewerkstelligen unserer höchstpersönlichen Probleme und unseres Alltags, es geht um mich und dich, in jeder Ayat! Und die Teile des Qurans, die nicht aus Geschichten bestehen, sind (so komplex der tiefere Inhalt dahinter ist) bezogen auf die einfachsten uns zutiefst vertrauten Bilder: Sonne und Mond, das Meer, der Himmel, Bäume…
  3. Und zur Wiederholung: So unterschiedlich das klassische Arabisch des Quran von der heutigen Alltagssprache ist, die im Quran oft wiederholten Wörter sind eine ideale Basis, um auch die ersten grundlegenden Unterhaltungen führen zu können. Sofern man sich mit möglichst vielen Landsleuten und nicht nur mit denen einer bestimmten Region unterhalten will (Dorfdialekte sind nun wirklich von einer gaaaaanz anderen Dimension, aber das Problem finden wir in allen Sprachen der Welt, weshalb ich das hier vernachlässige und mich auf den durchschnittlichen Araber beziehen möchte, der einem im Urlaub oder im eigenen Land begegnet und mindestens ein bisschen „hocharabischer“ mit uns reden wird als er dies mit seiner Oma tun würde)

 

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